Seelen Spiegel Bilder
Urbilder menschlicher Erfahrungen

"In der künstlerischen Arbeit bilden der Entstehungsprozess auf der einen Seite, und das fertige

Bild auf der anderen Seite, den Horizont, vor dem Erkenntnis erlangt werden kann." Attila Varga


Meine künstlerische Arbeit hat sich, meiner persönlichen Weiterentwicklung entsprechend, in ganz unterschiedlichen Schaffensphasen verbildlicht. Immer wieder gibt es auch Unterbrechungen und Pausen, eine Art inneren Nullpunkt, der notwendig ist, damit sich in mir Veränderungen vollziehen und Neues heranreifen kann.

KRISE ALS CHANCE

Besonders auch Krisen, Umbruchzeiten und Schicksalschläge markieren solche Nullpunkte. Es ist wie die Wanderung durch eine Nebellandschaft. Es braucht Vertrauen in sich selbst, um einen Schritt auf den anderen folgen zu lassen - es braucht Vertrauen, wenn das Ziel nicht erkennbar ist. Ein anderes Bild finde ich ebenso passend wie die Nebellandschaft: die Brachzeit, eine Phase in der ich mich innerlich neu ordne ohne aktiv etwas dafür tun zu können oder zu müssen. Eine unaufgeregte Zeit, ein Dahinplätschern der Augenblicke, eine Lange-Weile des Nichts-Tuns.

SYMBOLE ALS WEGBEGLEITER

Wenn ich mir all meine bereits gemalten Bilder ansehe, so zieht sich eine bildhafte Symbolsprache wie ein roter Faden durch die letzten 20 Jahre meines künstlerischen Schaffens hindurch. Diese Wahrnehmung hat mich zuerst selbst überrascht. Gleichzeitig wurde mir aber bewusst, dass sich in meiner Malerei, durch mein Gestalten, schon immer etwas Hintergründiges, etwas Tiefes und Wahrhaftiges in mir selbst ausdrücken will. Wie eine Art verschlüsselte Botschaft die nur für mich bestimmt ist.

ERKENNTNISMOMENTE

Auch wenn ich mit dieser Homepage die Öffentlichkeit einlade, meine Arbeiten zu sehen, so ist es doch immer auch etwas sehr Intimes, was sich durch meine Gestaltung zeigt. Ein Freund von mir hat einmal ausgedrückt, was ich selbst auch schon immer so empfinde: es ist wie ein "intimes Abklopfen des Momentes".

Das war auch der Grund, weshalb ich mich für das Kunsttherapiestudium entschieden habe und gegen die „freie“ Kunst. Es ist immer wichtig für mich gewesen, das Innen im Außen sichtbar, erkennbar, erfassbar werden zu lassen, sei es über eine Zeichnung, einen Text oder ein gemaltes Bild. Besonders wenn starke Gefühle oder Emotionen in mir lebendig sind und ich fühle, dass ich mich mit ihnen auseinandersetzen sollte. Das bildnerische Ausdrücken mittels Farben, Formen und auch geschriebenen Worten hilft mir, mich selbst und das Menschsein besser zu verstehen und den Hinweisen und Symbolen, die sich mir in meinem Leben offenbaren, zu folgen.

DEM INNEREN RUF FOLGEN

Es ist wie ein inneres Rufen, ein Ziehen in eine bestimmte Richtung. So sind die Bilder, die durch meine Gestaltung entstehen, auch immer eine Form der Selbstregulation. Es ist mein Weg, mit dem Leben zurechtzukommen, mein Erkenntnisweg. Deswegen ordne ich mein Schaffen weitgehend  der spirituellen Kunst zu.

Vor dem Hintergrund meiner kunsttherapeutischen Ausbildung, fühle ich mich, JETZT mehr denn je, inspiriert und sehr motiviert, nun meine SeelenSpiegelBilder auch für andere Menschen zu malen. Darin sehe ich für mich meine nächste große und mich selbst begeisternde Aufgabe.



1. Camino de Santiago

Jakobsmuschel-Collage Fotografie 2022

Kugelschreiberzeichnungen auf einfachem Linienpapier A5 2005

Selbstportrait Schwarz/Weiß Fortografie 2005


2. Kunsttherapiestudium

Grundstudium: Zeichnen*Malen*Plastizieren 2006*2007


3. Kunsttherapiestudium

Freies Arbeiten: Mischtechnik auf Papier

Kleinformate 2008*2009


4. Kunsttherapiestudium

Aus der Tiefe: Mischtechnik auf Papier und Leinwand

Verschiedene Formate 2009*2010*2011


5. Diplomabschluss Momentaufnahmen

Kugelschreiber und Aquarellfarbe auf A4 Papier 2012


6. Themenkreis: Krafttiere und Symbole

Mischtechnik: Kugelschreiber*Bleistift*Aquarellfarbe auf Aquarellpapier A3 2012


7. Themenkreis YOGA

Mischtechnik auf Papier und Leinwand

Verschiedene Formate 2013 bis 2017

 
 
 
 
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